Johanneskirche Bad Tölz

1842
Der erste evangelische Bürger in Tölz, ein Schreiner aus Kärnten, bezieht ein Haus in der Marktstraße.


1850
In Tölz wird während des Sommers ein evangelischer Prediger stationiert.

1871
Selina Baronin von Laffert aus Mecklenburg kauft ein Grundstück an der Schützenstraße und reist durch Deutschland, um Geld für den Bau aufzutreiben (u.a. 1000 Goldmark vom deutschen Kaiser Wilhelm).

1880
Am Johannestag, dem 24. Juni, wird das von Architetkt Wintergerst entworfene evangelische Bethaus in Tölz eingeweiht.

1893
Tölz erhält einen eigenen evangelischen Reiseprediger.

1896
Das Bethaus wird durch ein Querschiff um fünf Meter erweitert, der Dachreiter wird zum Turm ausgebaut. Das Bethaus wird somit zur Kirche.

1901
Der in Kochel wohnende Münchener Fabrikant Ernst Heckert kauft das 1898 entstandene Gemälde „Kreuzigung“ von Lovis Corinth und stiftet es für die evangelische Kirche in Tölz.


1922
Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Tölz wird gegründet, ein eigenes Pfarramt wird eingerichtet.

1926
Die Kirche wird nach Plänen des Architekten Robert Kahl auf den heutigen Umfang erweitert.
Drei Glocken werden in Betrieb genommen.

1970
Nach Plänen des Architekten Franz Lichtblau wird die Kirche umgestaltet. Eine neue Orgel mit 18 Registern und 2 Manualen wird von der Firma Ott gebaut. Hubert Distler bemalt die Holzdecke.

2003
Statt geschlossener Kirchenbänke wird das Kirchenschiff im vordern Mittelteil mit Stühlen ausgestattet.

2005
Zum 125-jährigen Jubiläum wird die Kirche von Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler getauft.
Sie heißt jetzt „Evangelische Johanneskirche Bad Tölz“.

Weitere Infos finden Sie in unserem Kirchenführer, der in der Kirche ausliegt.

Adresse Johanneskirche: Schützenstraße, 83646 Bad Tölz


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